Unsere Leistungen

Mit fachlicher Präzision und einem offenen Ohr für Ihr Anliegen bieten wir Ihnen ein breites Spektrum moderner neurologischer Diagnostik und Begleitung - individuell, verständlich und auf Augenhöhe.

Anamnese und 
körperliche Untersuchung

Elektroneurographie (NLG) und 
Elektromyographie (EMG)

Evozierte Potentiale (SEP, VEP, AEP)

Elektroencephalo-
graphie (EEG)

Duplexsonographie der extracraniellen hirnversorgenden Arterien

Muskel- und Nervensonographie

Anamnese & körperliche Untersuchung

Weil jedes Detail zählt und Sie 
mehr sind als nur Ihre Symptome


Denn in der Neurologie beginnt Vieles nicht mit Technik, sondern mit einem Gespräch: 

Was haben Sie erlebt? Seit wann bestehen die  

Beschwerden? Was hat sich verändert - und wie wirkt sich das auf Ihr Leben aus?
  

Diese Anamnese, also Ihre persönliche Vorgeschichte, ist für mich ein zentrales Fundament der
Diagnostik. 

 

Genauso wichtig ist die körperliche Untersuchung

 - oft unspektakulär, aber voller Hinweise: 

Kleine Veränderungen in Reflexen, Bewegungen oder der Sensibilität helfen mir, den richtigen Weg in der Abklärung einzuschlagen.


Dabei ist auch das seelische Befinden kein Nebenschauplatz - denn Körper und Geist arbeiten nun
mal im Team. Manchmal sagen Blicke oder Pausen 

im Gespräch mehr als Blutwerte.


Und keine Sorge: Sie müssen mir nichts medizinisch "Vorgefiltertes" erzählen. Erzählen Sie es einfach so, wie es sich für Sie anfühlt. 

Ich höre zu - mit Fachwissen, Erfahrung und einem offenen
Ohr. 

 

 

Die Elektroneurographie – kurz ENG – ist ein bewährtes Verfahren zur Untersuchung der Nervenleitfähigkeit. Mit ihr prüfen wir, ob Ihre peripheren Nerven (also die Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark) elektrische Signale noch zuverlässig und in normalem Tempo weiterleiten

Elektroneurographie (ENG) – Wenn Nerven nicht mehr wie gewohnt „funken“

Kleine Elektroden werden auf Ihrer Haut angebracht. Über diese geben wir kurze, schwache Impulse auf ausgewählte Nerven das ist gut spürbar, aber nicht schmerzhaft. An anderer Stelle messen wir dann, wie schnell und wie stark die elektrische Antwort ausfällt. Das gibt uns Aufschluss darüber, ob ein Nerv gesund ist oder eventuell 

"gereizt" oder "eingeklemmt" ist

 

Bei welchen Beschwerden ist eine ENG sinnvoll?
 Die ENG kommt zum Einsatz bei:- Karpaltunnelsyndrom („einschlafende“ Hände, vor allem nachts)- Ulnarisneuropathie („Musikerellenbogen“, Kribbeln im kleinen Finger)- Polyneuropathien (z. B. bei Diabetes, Vitaminmangel,  "vererbte Beschwerden" oder z.B. wenn der Körper gegen sich selbst reagiert)- Nervenverletzungen nach Unfällen oder 

Operationen- Verdacht auf Nervenkompressionssyndrome oder Engpasssyndrome.

 

Und wie lange dauert das? 

Je nach Fragestellung etwa 15 bis 30 Minuten. Danach können Sie 

sofort wieder Ihrem Alltag nachgehen, nur Ihre Nerven könnten sich 

etwas beobachtet gefühlt haben.

 

Kurz gesagt: Die Elektroneurographie hilft uns, den Zustand Ihrer Nerven messbar zu machen. Ohne Zauberei - aber mit moderner Technik und viel Gespür für Ihre Beschwerden. 

Was passiert bei der Untersuchung?
 

 

Unsere Muskeln haben viel zu erzählen - besonders dann, wenn etwas nicht stimmt. Mit der Elektromyographie (kurz: EMG) kann ich als Neurologin diesen Muskel-Signalen lauschen und herausfinden, ob die Ursache Ihrer Beschwerden im Muskel selbst oder vielleicht im versorgenden Nerv liegt.

Elektromyographie (EMG)

Dabei wird ein sehr feines Nadel-Elektroden-System verwendet, das in den Muskel eingeführt wird. Keine Sorge, das klingt dramatischer, als es ist. 

 

Die Untersuchung ist meist gut auszuhalten, ein bisschen wie ein Pieks beim Blutabnehmen, nur eben ohne Blut. 

 

Warum das Ganze? Weil das EMG uns hilft, z. B. folgende Fragen zu beantworten:- Liegt eine neuromuskuläre Erkrankung vor?- Besteht ein Nervenschaden nach einem Bandscheibenvorfall oder einer Verletzung?- Wie aktiv oder erschöpft sind die Muskeln wirklich? 

 

Das Verfahren liefert wertvolle Informationen bei Muskelschwäche, unwillkürlichem Zucken, Lähmungserscheinungen oder bei Verdacht auf Erkrankungen wie Myopathien, Polyneuropathien oder ALS. 

 

Kurz gesagt: Ich höre Ihren Muskeln zu - leise und konzentriert .

Und manchmal sagen sie mehr, als man ihnen ansieht

Wenn Muskeln sprechen
 

Ob Licht, Ton oder Berührung - unser Nervensystem verarbeitet unzählige Reize in Sekundenbruchteilen. Manchmal jedoch läuft diese 

Reizweiterleitung nicht ganz so, wie sie soll. 

 

Evozierte Potentiale 
(SEP, VEP, AEP)

Die sogenannten evozierten Potenziale helfen uns dabei, diese feinen Leitungsbahnen zwischen Sinnesorganen, Nerven und Gehirn zu untersuchen. Dabei schauen wir nicht einfach, ob das Licht brennt - sondern ob die Leitung funktioniert.

 

Das VEP (visuell evoziertes Potenzial) prüft, wie visuelle Reize vom Auge zum Gehirn weitergeleitet werden.

 

Das AEP (akustisch evoziertes Potenzial) untersucht die Hörbahn vom Ohr bis zur Hirnrinde.

 

Das SEP (somatosensibel evoziertes Potenzial) misst, wie Berührungsreize - z. B. am Arm oder Bein - durchs Rückenmark bis ins Gehirn gelangen. 

 

Die Untersuchung ist schmerzfrei und unkompliziert. Sie erfordert nur ein bisschen Geduld - und Ihr Einverständnis, mit Kabeln auf dem Kopf oder am Handgelenk ein wenig "neuro-elektrisch" auszusehen. Was wir dabei erfahren, ist medizinisch äußerst wertvoll: Wir erkennen mögliche Reizleitungsstörungen, z. B. bei Multipler Sklerose, Rückenmarksveränderungen, nach Schlaganfällen oder bei unklaren Empfindungsstörungen. 

 

Kurz gesagt: Wir reizen - aber nur ganz sanft. Und Ihr Nervensystem verrät uns, wie es damit umgeht.

Wenn das Gehirn auf Reize antwortet und wir genau zuhören.

 

Das EEG - ausgeschrieben: Elektroencephalogramm - ist ein etabliertes, vollkommen schmerzfreies Verfahren zur Untersuchung der elektrischen Aktivität Ihres Gehirns. Es hilft uns bei der Abklärung verschiedenster neurologischer Fragestellungen, etwa bei Epilepsien, Bewusstseinsstörungen, Schlafproblemen oder Gedächtnisstörungen.

Das EEG - Ein Blick auf die elektrische Aktivität Ihres Gehirns

Ihnen wird eine leichte Haube mit kleinen Elektroden aufgesetzt, die die natürliche elektrische Aktivität Ihres Gehirns messen. 

Keine Sorge: Es fließt kein Strom in Ihren Kopf – wir empfangen nur. Man könnte sagen:
Wir hören Ihrem Gehirn bei der Arbeit zu. Ihre Gedanken können wir dabei aber nicht lesen. Versprochen.
 

Während der Untersuchung dürfen Sie sich entspannen – entweder im Sitzen oder im Liegen, die Augen meist geschlossen.
Manchmal bitten wir Sie, tief zu atmen oder kurz in ein flackerndes Licht zu schauen.  Das klingt spektakulärer, als es ist - die meisten 

Patientinnen und Patienten empfinden das EEG eher als kleine Auszeit. 


Wie lange dauert das?
Insgesamt etwa 20 Minuten. Danach sind Sie sofort wieder einsatzfähig – abgesehen von einer eventuell leicht zerzausten Frisur. Aber keine Sorge: Wir halten einen Kamm bereit. Stylingberatung bieten wir allerdings nicht an.
 

Wozu das Ganze?
Das EEG liefert uns wichtige funktionelle Informationen – also darüber, wie Ihr Gehirn arbeitet, nicht nur, wie es aussieht (das machen dann MRT oder CT). 
Es ist damit weiterhin ein unverzichtbarer Baustein sowohl in der 

klassischen als auch in der modernen neurologischen Diagnostik.

Wie funktioniert ein EEG?
 

 

Unsere Blutgefäße sind stille Schwerarbeiter: 

Tag für Tag transportieren sie Sauerstoff und Nährstoffe ins Gehirn. 

Mit der Duplexsonographie (auch farbkodierte
Dopplersonographie genannt) werfen wir einen genauen Blick auf diese lebenswichtigen Wege.

Duplexsonographie der 
extracraniellen 
hirnversorgenden Arterien

Dabei handelt es sich um eine völlig schmerzfreie Ultraschalluntersuchung, bei der nicht nur die Gefäße sichtbar gemacht werden, sondern auch der Blutfluss dargestellt wird - in Echtzeit und in Farbe. 

Man könnte sagen: Wir schauen, ob alles im Fluss ist. Und wenn nicht, finden wir heraus, warum.


Besonders wichtig ist die Duplexsonographie zur Beurteilung der Halsgefäße, z. B. bei Durchblutungsstörungen, nach Schlaganfällen oder zur Vorsorge, wenn Risikofaktoren (z.B. Bluthochdruck oder Diabetes) bestehen.


Ein ruhiger Moment auf der Untersuchungsliege, etwas kühles Gel -

 und eine Untersuchung, bei der moderne Technik auf viel Erfahrung trifft. Ganz ohne Pieks, aber mit klaren Bildern und klaren Aussagen.

Wenn Strömungen sichtbar werden - und wir dem Blut den Weg weisen. 

 

Die hochauflösende Muskel- und Nervensonografie ist ein modernes Ultraschallverfahren, mit dem sich peripher liegende Nerven und Muskelstrukturen detailreich darstellen lassen. 

So können Einengungen, Entzündungen oder strukturelle 

Veränderungen sichtbar gemacht und gezielt abgeklärt werden.

Muskel- und Nervensonographie

Die Untersuchung ist strahlungsfrei, schmerzlos und gut verträglich. 

Sie eignet sich beispielsweise zur Diagnostik bei Nerveneinengungen (z.B. Karpaltunnelsyndrom, Loge-de-Guyon-Syndrom), traumatischen Veränderungen (nach Operationen oder Verletzungen) oder auch 

entzündlichen Erkrankungen (z.B. Polyneuropathie bei Autoimmunerkrankung).


Ich befinde mich aktuell in Weiterbildung zu dieser Methode, um Ihnen perspektivisch auch in diesem Bereich die bestmögliche Diagnostik 

anbieten zu können.


Bitte beachten Sie: Die Muskel- und Nervensonographie gehört derzeit nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. 

Über anfallende Kosten informiere ich Sie selbstverständlich vorab transparent.

Präziser Einblick in Nerven und Muskeln - ganz ohne Strahlenbelastung.

 

Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall – je schneller er erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Chancen auf Erholung.

Schlaganfallsymptome

Typische akute Schlaganfallsymptome:

  • Plötzliche Lähmungen oder Gefühlsstörungen (meist einseitig) 
  • Sprachstörungen , z.B. verwaschene Sprache, Wortfindungsstörungen
  • Sehstörungen, z. B. Gesichtsfeldausfälle, Doppelbilder 
  • Schwindel oder Koordinationsstörungen 
  • Plötzlich einsetzende, starke Kopfschmerzen

 

Schnelltest für Laien: Der FAST-Test

 

F = Face (Gesicht)
Bitten Sie die Person zu lächeln. Hängt ein Mundwinkel herab?
A = Arms (Arme)
Kann die Person beide Arme gleichzeitig heben und oben halten? Sinkt ein Arm ab?
S = Speech (Sprache)
Wirkt die Sprache verwaschen oder unverständlich? 

Kann die Person einen einfachen Satz nachsprechen?
T = Time (Zeit)


Wenn eines dieser Zeichen auftritt: Sofort den Notruf 112 wählen! Jede Minute zählt.

 

 

 

 

Schlaganfall erkennen – 
jede Minute zählt

Nützliche Adressen und weiterführende Unterstützung

Weil gute Informationen ein Teil guter Medizin sind.

Manchmal reicht ein Praxisbesuch allein nicht aus. Gerade bei neurologischen Erkrankungen können
verständliche Informationen, spezialisierte Anlaufstellen oder unterstützende Angebote sehr hilfreich sein -
für Sie selbst, aber auch für Angehörige.


Deshalb habe ich hier einige ausgewählte Links und Adressen für Sie zusammengestellt, die Ihnen helfen
können, sich weiter zu informieren, Beratung zu erhalten oder Kontakt zu Selbsthilfegruppen zu finden. Die
Auswahl ist bewusst übersichtlich gehalten - damit Sie gezielt finden, was Ihnen weiterhilft. 

Mit der Zeit werde ich Ihnen hier weitere Informationen zur Verfügung stellen. 

Alzheimer & Demenz
- Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
www.deutsche-alzheimer.de

Epilepsie
- Deutsche Epilepsievereinigung e.V.
www.epilepsie-vereinigung.de
- Stiftung Michael
www.stiftung-michael.de

Parkinson
- Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.
www.parkinson-vereinigung.de

Polyneuropathie & Muskelkrankheiten
- Deutsche Polyneuropathie Selbsthilfe e.V.
www.polyneuropathie-online.de
- Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke (DGM)
www.dgm.org

Multiple Sklerose
- Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG)
 www.dmsg.de
- Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS)    
www.kompetenznetz-multiplesklerose.de

Beratung & Krisenhilfe
- Telefonseelsorge (24h erreichbar)
www.telefonseelsorge.de
0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222

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